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Give Me Calcium!

vor 2 Stunden
2 Min. Lesezeit

An die Seite der Knochen hat der liebe Gott – oder wer auch immer sich die Natur ausgedacht hat – im Winter den Grünkohl gesetzt! Nicht nur, dass das grüne Gemüse extrem reich ist an Calcium. Es liefert das Vitamin K gleich mit, das wiederum den Einbau in die Knochen zusätzlich erleichtert. Nun noch Vitamin D3 dazu – um diese Jahreszeit und bis zum Frühling unbedingt als Tablette empfohlen –, und der Cocktail für starke Knochen ist fertig.

Der Grünkohl hat Kumpels, falls er nicht so Deinen Geschmack trifft. Rucola, Brokkoli und Blattspinat zum Beispiel. Oder Kresse.


Flankiert wird der Calcium-reiche Grünkohl von Nüssen und Saaten. Weit an der Spitze von allen liegt Mohn mit über 1400 Mikrogramm pro 100g! Dein Tagesbedarf liegt übrigens bei 1000 Mikrogramm. Dem Mohn auf der Hacke sitzt Sesam, den Du in Deinen Salat oder über den Kohl streuen kannst, in der Pfanne rösten oder zu Tahin verarbeiten. Diese Paste wiederum ist für jedes Salatdressing eine Bereicherung – aber auch großartig in meinem liebsten Morgenmüsli (Rezept im Foto), das Du immer mit Obst der jeweiliegen Saison .aufpeppen kannst. Der Joghurt liefert Dir eine weitere Portion Calcium!




EIN BILD SAGT MEHR ALS 1000 WORTE


Wenn Du Zöliakie hast, dann ist Deine Nährstoffbilanz ein Dauerthema. Kalzium, Vitamin D3, Vitamin B12, Folsäure, Eisen und Magnesium geraten schnell ins Minus, weil ihr Transport durch den gluten-geschädigten Dünndarm nicht so funktioniert, wie er eigentlich sollte. – vor allem, was den Weitertransport in Deine Zellen betrifft. Und so entsteht schleichend ein zusätzlicher Nährstoffhunger mit weiteren Folgen, die Du durch Deine Ernährung abpuffern und auffüllen kannst. Lass Dein Essen Deine Medizin sein, wo immer es geht.


Mit dem Essen ist es wie mit Sport: 3 x trainieren macht noch keinen Waschbrettbauch. Regelmäßigkeit macht den Unterschied, und dass Du Deine Werte kontrollieren lässt. Dass Du Dir nicht nur an einem Tag wichtig bist, sondern an jedem einzelnen.

Weil es nicht so leicht ist, sich all die Mikronährstoffe, die wichtig sind, zu merken, bin ich dazu übergegangen, Rezepte, die mich anlachen und besonders gut schmecken, zu fotografieren und in einem Album auf meinem Smartphone zu speichern. So habe ich immer eine visuelle Einkaufslististe bei mir, die mich an die Schwerpunkte erinnert. Jede Menge tolle Rezepte findest Du übrigens auch auf der App des GlutenFree Magazins.




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