Wenn ein Baby kommt

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Je mehr die Wissenschaft über Gluten und Superweizen herausfindet, umso fragwürdiger wird der Verzehr. Den Weizen, den noch unsere Vorfahren kannten, gibt es schon längst nicht mehr. Die genetisch veränderten Varianten sind allgegenwärtig. Die Uhren wieder auf Null, also auf die organisch unbedenklichen Arten zurückzudrehen, wird Jahrzehnte, wenn nicht sogar länger dauern.

 

DIE AUSWIRKUNGEN AUF KINDER


Zöliakie (Sprue) hat in den letzten 50 Jahren um 400 % zugenommen. Gluten, das weiß man heute, trägt zu Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten bei. Als sei dies noch nicht genug, haben Wissenschaftler vom Karolinska Institute und Johns Hopkins Children's Center (veröffentlicht im American Journal of Psychiatry) einen möglichen Zusammenhang zwischen gluten-sensitiven Müttern und psychischen Erkrankungen ihrer Babys nachgewiesen, wenn diese Mütter während der Schwangerschaft trotzdem Gluten aßen.

 

"Unsere Untersuchungen", so einer der Forscher, Hakan Karlsson, "unterstreichen nicht nur die Wichtigkeit der richtigen Ernährung während der Schwangerschaft und ihrer lebenslangen Auswirkungen. Sie zeigt auch ganz einfache und günstige Wege, solche Risiken zu verhüten, falls sich unsere Vermutungen weiter bestätigen sollten."

 

Auch ohne irgendwelche bekannten Symptome nimmt die werdende Mutter ein gewisses Risiko in Kauf, wenn sie glutenhaltige Produkte isst. Zum einen wissen 95 % der Betroffenen nichts von ihrer Krankheit – sie können die Symptome nicht zuordnen oder haben (noch) keine. Zum anderen ist bereits bekannt, dass die genetisch veränderten Varianten des Glutens u.a. Diabetes, Fettsucht, Glutenintoleranz, Abhängigkeit von Weizen (im Sinne einer Drogensucht) kreieren … warum also sollten werdende Mütter sich oder ihr Baby dieser Gefahr ausetzen?

12 Dinge, die Mütter wissen sollten

WENN DU SCHWANGER BIST ODER

WERDEN MÖCHTEST…

 

  • dann iss glutenfrei, bio, gesund, frisch und vielfältig, um Dein Baby und Dich selbst optimal mit Mikronährstoffen zu versorgen.

  • Bedenke, dass Glutenintoleranz, wie auch andere (Nahrungsmittel-)Allergien während der Schwangerschaft beginnen können – ganz besonders dann, wenn bereits andere Allergien bekannt sind.

  • Wichtig zu wissen ist, dass durch Glutenintoleranz Nährstoffe nicht in vollem Umfang vom Körper aufgenommen werden können. So entstehen unter Umständen Mangelzustände, u. a. von Eisen, Jod, Magnesium und Vitamin D.

  • Deine Familiengeschichte kann Dir Hinweise geben: Gab es bei Dir oder dem Vater des Babys schon eine Vorgeschichte von Allergien oder Zöliakie? Denn wenn nur einer der Elternteile betroffen ist, steigt das Risiko des Babys sprunghaft an. Im Fall einer Allergie hilft es, wenn es irgend geht, so lange wie möglich zu stillen. Im Fall von Zöliakie in der Familiengeschichte hilft Stillen grundsätzlich, um das Immunsystem des Kindes zu stärken. Aber man muss auch die Möglichkeit einer angeborenen Laktoseunverträglichkeit im Auge behalten. In einem solchen Fall kann auch Muttermilch zum Feind werden.

  • Falls Du einen Verdacht hast, dass Du Gluten eventuell nicht verträgst, lass Dich testen.

  • Der sensible Umgang mit Medikamenten, auch pflanzlichen (oder Drogen) während der Schwangerschaft, ist wichtig. Die goldene Regel lautet: nichts einnehmen, ohne vorher einen Arzt, HeilpraktikerIn oder eine erfahrene Hebamme zu fragen.

  • Die besten Behandlungsmethoden, falls welche notwendig werden sollten, sind Akupunktur und Homöopathie, letzeres ebenfalls nicht auf eigene Faust, damit keine Blutungen in Gang gesetzt werden.

  • Eine frische, vielfältige, glutenfreie Diät, solange Du stillst (und natürlich für immer, falls Du Gluten nicht verträgst), macht Dich stärker und widerstandsfähiger.

  • Wenn es tatsächlich eine familiäre Vorgeschichte in Bezug auf Glutenintoleranz oder Zöliakie gibt, macht es Sinn, Dein Kind im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen testen zu lassen. In Skandinavien gehört dies längst zum Standard. Selbstverständlich sollte ein Kind keinerlei glutenhaltige Nahrungsmittel bekommen, falls das Testergebnis positiv ist.

 

Zufüttern in kleinen Schritten

  • In allen anderen Fällen sollen glutenhaltige Getreide (Weizen, Roggen, Gerste, Hafer) nach dem ersten Lebensjahr nur in kleinen Mengen und allmählich in den Speiseplan eingeführt werden.

  • Sobald Du mit dem Zufüttern beginnst, ist Biokost ein sicherer Weg, um ein Baby nicht irgendwelchen Schadstoffen auszusetzen.

  • Es gibt eindeutig einen Zusammenhang zwischen ADS, ADHS, Autismus und Ernährung (mit Gluten, Glutamat, Casein).

 

GANZ WICHTIG: Lass Dein Kind, abgesehen von den Stoffen, bei denen ein Allergierisiko besteht oder bestätigt ist, mit so vielen Substanzen  wie möglich in Berührung kommen. Kuhstall, Matsch, Sandkiste; viele verschiedene Menschen und Tiere; viele unterschiedliche Nahrungsmittel: So wird sein Immunsystem trainiert. Eine übermäßig hygienisch reine Umgebung schadet ihm viel mehr als dass sie nützt!

 

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