Soul

Food

Wenn du bestimmte Nahrungsmittel nicht verträgst, dann hat das Auswirkungen auf deine Seele. Zum einen, weil sich die Nervensysteme von Gehirn und Darm so ähnlich sind und sich wechselseitig beeinflussen. Jeder Mensch kennt das: vor Dates, bei Prüfungen, wenn du Angst hast, voller Vorfreude oder aufgeregt bist. Bei Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln ist die Wirkung noch viel unmittelbarer und – wenn sie unbeachtet bleibt – auch folgenschwerer.

Zum anderen, weil die Umstellung bei den Menschen um dich herum nicht ausnahmslos auf Verständnis und Begeisterung stößt – selbst, wenn sie dich von Herzen lieben. Das schmerzt. Manchmal mehr, als die Unverträglichkeit selbst.

UND DIE BUTTER BITTE AUF EINEM EXTRATELLER …

Du wirst zum Bestellwunder mit sehr präzisen Vorstellungen. Es ist ein bisschen wie in der Komödie "Harry & Sally": Andere sollen deine Butter oder deinen Toaster nicht benutzen. Im Restaurant brauchst du dein eigenes Schälchen Olivenöl für dein eigenes frisches, glutenfreies Brot. Du musst jedes Mal nach einer besonderen Mahlzeit fragen. Niemand kann mehr einfach auf deinem Teller herumstochern.

Anderen dabei zuzusehen, wie sie frisch gebackenen Kuchen essen – und dein eigener Teller bleibt leer – wird sich besonders im Anfang deiner Ernährungsumstellung nicht immer nur gut anfühlen … um es mal vorsichtig auszudrücken.

Kopf & Bauch werden eins

Die Dimension ist sogar noch größer. Viele Menschen besprechen ihre Probleme beim Essen – was dazu führt, dass die bei Nahrungsintoleranzen ohnehin überempfindlichen Nervenzellen im Darm nun noch zusätzlich aktiviert werden. Du musst nicht nur die physische Nahrung irgendwie verdauen, sondern zusätzlich auch deine eigene seelische – wie die Angst vor Kontamination, den Rechtfertigungsdruck für deinen "empfindlichen Bauch", die Sorge, dass du deine Kinder nicht schützen kannst. Nun kommt bei Tisch der tägliche Wahnsinn noch obendrauf, den wir als Menschen alle teilen: böse Erinnerungen, Herzschmerz, Finanzprobleme oder irgendeine andere schlechte Erfahrung, während wir scheinbar "nur essen".

Es gibt nicht nur ein Gehirn in unserem Kopf. Es gibt auch eins in unserem Bauch! Keine einzige Erinnerung wird jemals vollständig gelöscht. Wenn du eine schlechte aktivierst, während du am Abendbrottsch sitzt, wirst du wahrscheinlich feststellen, dass du erheblich empfindlicher auf Nahrung reagierst als ohnehin schon – ganz zu schweigen auf unverträgliche Nahrung.

Was bedeutet das für mich?

Es heißt, dass die Küche umd das Essen idealerweise zu einem Ort von Ruhe und Entspannung wird.

Es heißt, diesen Raum zu schützen, weil er im besten Fall ein Ort der Heilung für dich sein kann.

Es heißt, die Zutaten sowohl für den Körper als auch für die Seele achtsam auszuwählen.

Und das bedeutet eben auch: keine Stressgespräche während der Mahlzeiten!

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