
Der Denker in Deinem Bauch
Wusstest Du? Gehirn und Darm sind zwei Seiten derselben Medaille. Sie stehen in einem permanenten Austausch und können einander nicht entkommen. Alle Stoffwechselprozesse werden mit unseren Gedanken verknüpft und bilden eine untrennbare Einheit. Der Strom fließt permanent in beide Richtungen. Eines funktioniert nicht ohne das andere.
ABER: Dein Bauchgefühl geht immer als erstes durchs Ziel, ist immer tausendfach schneller, präziser und besser informiert, als jeder noch so vernünftig erscheinende Gedanke.
Bauch & Gehirn
Es gibt, soweit man bisher weiß, keine Autoimmunerkrankung, die, so wie Zöliakie, durch eine konsequente Spezial-Diät zum Stillstand, zur Rückbildung und damit zu einer drastischen Besserung gebracht werden kann. Anders als z. B. bei Diabetes, existiert auch keine medikamentöse Therapie, die dem Schrecken zumindest in zeitlichen Intervallen ein Ende bereiten könnte.

ZÖLIAKIE und auch Glutenintoleranz könnten so gesehen Vorreiter auf einem Sektor sein, bei dem "nur" die Ernährung von Körper, Geist und Seele als maßgebliche Faktoren für unsere gesundheitliche Balance zur Verfügung stehen.
Erst jetzt hat die Anerkennung des Einflusses unseres "Gehirns im Darm" die Wissenschaft tatsächlich erreicht. Der Strom fließt in beide Richtungen. Was Du isst, beeinflusst Dein Denken. Was Du denkst, beeinflusst Deine Verdauung. In ihrem Zellaufbau und bei der Datenübertragung gibt es kein voneinander getrenntes "oben" und "unten". Kein Hui, kein Pfui. Du bist, was Du isst.
Ursache & Wirkung
Was man inzwischen weiß, ist, dass durch bestimmte Nahrungsmittel offenbar ein Teufelskreis in Gang gesetzt werden kann, der in milde bis schreckliche seelische Erkrankungen münden kann.
Eines davon ist Gluten.
Die Symptome reichen bei Kindern von unerklärlichen Wutanfällen, bei denen sie sich selbst verletzen, über Konzentrations- und Aufmerksamkeits-Störungen (Brainfog) bis hin zu ADS und ADHS.

Eine Erkrankung, die bei manchen Kindern durch konsequente, glutenfreie Ernährung von leicht bis eindrücklich gelindert werden kann in ihren Auswirkungen, ist Autismus. Der Versuch einer entsprechenden, ausgewogenen Diät sollte also als unterstützende Therapie-Option erwogen werden.
Und auch bei Schizophrenie, eine der schwersten seelischen Erkrankungen, scheint es in der Dramatik ihrer Auswirkungen Zusammenhänge zwischen Gluten und vor allem einer Keto-Diät und dem Schweregrad der Symptome zu geben.
Rätsel & Lösungen
Die Frage, die sich stellt: Was genau verändert das Mikrobiom – die Besiedlung – des Darms so nachhaltig, dass auch unser Geist, unsere Seele aus dem Takt geraten? Dass an die Stelle von Klarheit plötzlich Brainfog tritt? An die Stelle von Zuversicht Depressionen? An Friedfertigkeit Gewaltbereitschaft?

Ist es "nur" die Ernährung? Oder neben Gluten auch all die künstlich zugefügten Chemikalien für Geruch, Aussehen, Geschmack, Haltbarkeit? Die Pestizide und Düngemittel in unseren Getreiden? Sind es Medikamente wie Antibiotika, die nachweislich das Mikrobiom nach Einnahme für Monate zerstören? Sind es genetische Manipulationen in Impfungen wie gegen Corona, bei denen bestimmte Chargen eine ganze Kette von Autoimmun-Prozessen (re-)aktiviert haben?
Alle sind in den Fokus geraten, weil die Anzahl chronischer Erkrankungen so dramatisch gestiegen ist! Und was aktuell als Fazit bleibt, ist, dass jeder Bissen offenbar Medizin für Körper und Seele ist – im Guten und im Schlechten.
Es liegt also in unserem eigenen Interesse, uns zu informieren, Rückschlüsse wir ziehen und bewusste Entscheidungen zu treffen.

