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HASHIMOTO

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 Schilddrüse & Gluten  

Bei etwa 10-30 Prozent der Zöliakie-PatientInnen treten sogenannte TPOs auf: Antikörper, die auf eine genetisch bedingte Fehlfunktion der Schilddrüse deuten. Sie lösen die sogenannte Hashimoto-Thyreoditis aus. Lebenswichtige Hormone – das T3 und T4 – geraten aus dem Takt. Und da alle Hormone produzierenden Drüsen untereinander verbunden sind. fährt in der Folge das ganze System Achterbahn.

Oft beginnt die Erkrankung mit einer Überfunktion, die Du durch Herzrasen und Herzstolpern spürst, um dann in eine Unterfunktion überzugehen.

Typische Symptome dieser Autoimmunerkrankung sind Müdigkeit, Erschöpfung, Gewichtszunahme, Depressionen, Haarausfall. Nichts, wonach sich irgendjemand sehnt.

Rein theoretisch kann man die fehlenden Hormone bei dieser Unterfunktion der Schilddrüse mit Tabletten ersetzen. Rein praktisch hilt diese Hormonersatztherapie leider nicht allen. Hinzu kommt, dass dieses Hormon bei gleichzeitiger Zöliakie manchmal nicht richtig über den Darm aufgenommen wird und deshalb nicht an seinen Zielort gelangt.

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UNBEDINGT TESTEN LASSEN!

Der gleiche prozentuale Anteil gilt auch umgekehrt: Wer Hashimoto hat, sollte sich auf jeden Fall auf Zöliakie testen lassen! Denn die Chancen der Gleichzeitigkeit liegen im Schnitt bei 8 Prozent. Das Risiko, im Laufe des Lebens an Hashimoto zu erkranken, ist um ein vier- bis fünffaches erhöht.

Durch ein Blutbild, in dem alle Schilddrüsenwerte – TSH, T3, T4, TPO-Antikörper – bestimmt werden, und durch eine Ultraschalluntersuchung – wird die Gesamtzustand des Organs beurteilt. Bei Männern, die nur ein Viertel so häufig betroffen sind wie Frauen, kommen zu den oben genannten Symptomen unter Umständen noch Kälteempfindlichkeit, Verlust der Libido und Potenzstörungen hinzu. Ein Ausdruck dessen, dass alle Hormondrüsen alle anderen Hormondrüsen mit beeinflussen.

Hashimoto zerstört nach und nach die Zellen, sodass die Schilddrüse aussehen kann wie ein Schweizer Käse mit sehr vielen Löchern. Doch davon stellt sie ihre Funktion noch nicht ein. Ignorieren ist dennoch keine Option, allein wegen der massiven Symptome

Daher ist ein ganzheitlicher Ansatz wichtig, und er beginnt bei Hashimoto, neben den besagten Tabletten – mit einer glutenfreien Diät. Das Ziel: die durch Zöliakie ausgelöste Entzündung im Dünndarm auszuschalten. Vielen Betroffenen geht es dadurch deutlich besser.

Doch – das muss man ganz klar sagen: Hormone sind die Stimmungsmacher in unserem Körper, die Postverteilungsstellen; sensibel für innere und äußere Einflüsse, und deshalb gibt es bei der Therapie ganz sicher ein Konzept, dass DIR gut tut, aber leider kein "eins für alle". 

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AROMATHERAPIE

Myrrhe, Zitronengras und Weihrauch. Klingt nach wenig, bewirkt aber ganz viel. Denn die ätherischen Öle können helfen, die Balance der Schilddrüsenhormone wieder herzustellen. 

Du kannst Dir ein 50ml-Fläschchen mit Trägeröl wie Jojoba-, Kokos- oder Avocadoöl zubereiten und dann jeweils 20 Tropfen der drei ätherischen Öle dazu geben. Du kannst jederzeit daran riechen, das Öl großzügig morgens und abends auf die Halsregion auftragen.

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E-BOOK

Vanessa Blumhagen hat gleich zwei Spiegel-Bestseller über ihr Leben mit Hashimoto geschrieben. Und sie in einem Buch zusamengefasst. Alles über dieses äußerst eigenwillige Organ liest Du hier.

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